Bildungsangebote

Interne Bildungangebote

Seminare und Workshops für Studierende, Lehrende und Mitarbeitende

Studierende können sich in den unten aufgeführten Seminaren für 2025 im Rahmen des Studium Generale Credit Points anrechnen lassen. Diese Seminare wurden vom Mideast Freedom Forum Berlin (MFFB) konzipiert und werden in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Jürgen Schulz im Studiengang Gesellschafts- und Wirtschaftskommunikation der UdK Berlin angeboten. Sie stehen allen Studierenden offen. Falls ausreichend Plätze verfügbar sind, können auch Studierende anderer Universitäten teilnehmen.

Eine Übersicht der Seminare wird in Kürze im Studium Generale veröffentlicht. Weitere Informationen finden Sie unten in den internen Bildungsangeboten.

Der Workshop für Lehrende und Mitarbeitende wurde ebenfalls vom MFFB konzipiert und wird von dessen Referent*innen durchgeführt.

Seit 2015 engagiert sich das Mideast Freedom Forum Berlin (MFFB) in der historisch-politischen Bildungsarbeit und fördert einen faktenbasierten, demokratischen Diskurs zu Antisemitismus, Islamismus, Rechtsextremismus und dem Nahostkonflikt.

 

Fortbildung für Lehrende/Mitarbeitende: „Impulse zur Antisemitismuskritik im universitären Kontext“

Antisemitische Äußerungen und Handlungen sowie die damit verbundenen Debatten und ihre Zurückweisung sind seit Langem Teil unserer Gesellschaft und spiegeln sich auch im Hochschulalltag wider. Diese Fortbildung bietet Lehrenden und Mitarbeitenden die Möglichkeit, sich kritisch mit Antisemitismus im universitären Kontext auseinanderzusetzen. Dabei werden aktuelle Erscheinungsformen des Antisemitismus in allen gesellschaftlichen Bereichen und ihren unterschiedlichen Formen analysiert und jüdische Perspektiven aus der neuesten Forschung einbezogen.

Der Dialograum lädt zu offenem Austausch und kritischer Reflexion ein. Die Teilnehmenden haben die Möglichkeit, eigene Erfahrungen zu teilen, sofern sie dies wünschen. Das Ziel der Antisemitismuskritik besteht darin, antisemitische Denkmuster, Strukturen und Ausdrucksformen in Gesellschaft, Politik, Wissenschaft und Kultur zu erkennen, zu analysieren und zu hinterfragen. Dabei geht es nicht nur um die Abwehr von Antisemitismus, sondern auch um eine tiefere Reflexion über historische Kontinuitäten, Mechanismen der Ausgrenzung sowie die Wahrnehmung und Darstellung jüdischen Lebens.

 

2 Termine:

  1. Fokus auf Lehrende (Mitarbeitende auch willkommen):

    • Freitag, 27. Juni 2025, 12-16 Uhr
    • Hardenbergstraße 33, Raum 102
  2. Fokus auf Mitarbeitende (Lehrende auch willkommen):

    • Donnerstag, 3. Juli 2025, 12-16 Uhr
    • Hardenbergstraße 33, Raum 158

Anmeldungen bitte unter: seminar@mideastfreedomforum.org

Referent*innen: Jahne Nicolaisen, Michael Spaney, Ulrike Becker (Mideast Freedom Forums Berlin)

Jahne Nicolaisen arbeitet als Programmdirektor und Referent im Projekt „Bildungsbaustein Israel“ und Referent im Projekt zur Antisemitismusprävention an der UdK Berlin. Seine Schwerpunkte sind die Themen Antisemitismus, Islamismus, Rechtsextremismus und Kritische Theorie. Nicolaisen hat seinen Master in Politikwissenschaft an der Freien Universität Berlin erworben. Zuvor studierte er im Bachelor Politikwissenschaft an der FU Berlin und an der Marmara Üniversitesi Istanbul. 

Michael Spaney ist seit 2008 Vereinsvorsitzender und Direktor des MFFB sowie Referent im Projekt „Bildungsbaustein Israel“. Vor seiner Arbeit beim MFFB arbeitete Spaney als Fernsehjournalist sowie als Regisseur und Dramaturg an verschiedenen deutschen Theatern. Er veröffentlichte zuletzt eine Studie zum Israelbild in Berliner Schulbüchern (2023, siehe MFFB-Website) und den Aufsatz „Der Nahostkonflikt: Zerrbilder, Mythen und Fakten" in: Julia Bernstein (Hg.): Antisemitismus an Schulen in Deutschland. Befunde – Analysen – Handlungsoptionen, Verlagsgruppe Beltz, Weinheim 2020.

Dr. Ulrike Becker ist Historikerin und Forschungsleiterin im MFFB. Sie ist die Expertin des MFFB für Beziehungen zum Iran. Sie entwickelt Konzepte gegen Antisemitismus und organisiert öffentliche Veranstaltungen und Vorträge. Im September 2020 wurde sie an der Universität Jena über die deutsch-ägyptischen Beziehungen in der Nachkriegszeit promoviert. Ihre Dissertation erschien 2024 unter dem Titel "Nazis am Nil" im Vandenhoeck & Ruprecht Verlag. Sie studierte Geschichte und Literaturwissenschaft an der Universität Hamburg und schrieb ihre Magisterarbeit über die Darstellung Israels in der internationalen Presse. Parallel arbeitete sie von 2002 bis 2004 zwei Jahre als externe Forschungsassistentin für Prof. Robert Wistrich (Hebrew University, Jerusalem) an einem Projekt über die Darstellung Israels in den deutschen Medien. Für ihre Dissertation erhielt sie ein dreijähriges Stipendium von der "Fondation pour la mémoire de la Shoah" in Paris. Vor ihrem Eintritt in das MFFB arbeitete sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin bei "YIISA" - einem Institut für Antisemitismusforschung an der Yale University in New Haven / USA („Yale Interdisciplinary Initiative for the Study of Antisemitism“). Seit dem Wintersemester 2023/2024 ist sie Research Fellow am Centrum für Antisemitismus- und Rassismusstudien (CARS) an der katho in Aachen.

Lehrveranstaltung für Studierende: „Historische und aktuelle Perspektiven auf Antisemitismus und den Nahostkonflikt“ 

In drei Sitzungen à vier Stunden werden sowohl historische als auch aktuelle Perspektiven auf den Nahostkonflikt und den in diesem Kontext auftretenden Antisemitismus beleuchtet.

Der europäische Antisemitismus war ein zentraler Antrieb für die Entstehung des Zionismus – als jüdische Nationalbewegung, die einen eigenen Staat anstrebte, in dem Jüdinnen und Juden mehrheitlich selbstbestimmt leben und sich verteidigen können. Mit der Staatsgründung Israels im Jahr 1948 wurde dieses Ziel Realität. Parallel dazu formierte sich eine arabisch-palästinensische Nationalbewegung, die zunehmend in Konfrontation zur zionistischen Bewegung trat. Ein historischer Blick auf beide Bewegungen ist unerlässlich, um die jüdisch-israelischen und muslimisch-arabischen Ansprüche auf das Land zu verstehen. Das Seminar untersucht systematisch die zentralen Konfliktlinien sowie mögliche Zukunftsperspektiven des israelisch-arabischen bzw. israelisch-palästinensischen Konflikts. Dabei wird herausgearbeitet, dass der Begriff „Nahostkonflikt“ weit über das israelisch-palästinensische Verhältnis hinausgeht. Im weiteren Verlauf des Seminars stehen die Debatten über den Nahostkonflikt in Deutschland sowie der Antisemitismus, der sich im Zusammenhang mit dem Staat Israel äußert, im Fokus. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf den Entwicklungen nach dem 7. Oktober 2023 und deren Auswirkungen auf den Kulturbetrieb.

Seminar, Deutsch/English, 1 SWS, 1 ECTS, 35 Plätze.

3 Termine jeweils Mittwochs: 

  • 16. April 2025, 14-18 Uhr
  • 23. April 2025, 14-18 Uhr
  • 30. April 2025, 14-18 Uhr

Hardenbergstraße 33, Raum 158

Leistungsanforderungen: Aktive und vollständige Teilnahme sowie eine Aufgabe vor der letzten Sitzung.

Mehr Informationen und Anmeldung zum Seminar beim Studium Generale: Link folgt.

Bei inhaltlichen Fragen können Sie sich gerne melden:
seminar_ @mideastfreedomforum.org

Referenten: Jahne Nicolaisen, Michael Spaney und Reza Zadeh (Mideast Freedom Forum Berlin)

Jahne Nicolaisen arbeitet als Programmdirektor und Referent im Projekt „Bildungsbaustein Israel“ und Referent im Projekt zur Antisemitismusprävention an der UdK Berlin. Seine Schwerpunkte sind die Themen Antisemitismus, Islamismus, Rechtsextremismus und Kritische Theorie. Nicolaisen hat seinen Master in Politikwissenschaft an der Freien Universität Berlin erworben. Zuvor studierte er im Bachelor Politikwissenschaft an der FU Berlin und an der Marmara Üniversitesi Istanbul. 

Michael Spaney ist seit 2008 Vereinsvorsitzender und Direktor des MFFB sowie Referent im Projekt „Bildungsbaustein Israel“. Vor seiner Arbeit beim MFFB arbeitete Spaney als Fernsehjournalist sowie als Regisseur und Dramaturg an verschiedenen deutschen Theatern. Er veröffentlichte zuletzt eine Studie zum Israelbild in Berliner Schulbüchern (2023, siehe MFFB-Website) und den Aufsatz „Der Nahostkonflikt: Zerrbilder, Mythen und Fakten" in: Julia Bernstein (Hg.): Antisemitismus an Schulen in Deutschland. Befunde – Analysen – Handlungsoptionen, Verlagsgruppe Beltz, Weinheim 2020.

Reza Zadeh ist selbstständig in der Jugend- und Erwachsenenbildung tätig und im MFFB Bildungsreferent für das Projekt „Bildungsbaustein Israel“. Er hält Vorträge zu den Themen Iran, Islam, Faschismusanalyse, sowie Politische Theorie und gibt Workshops für Jugendliche zu den Themen Rassismus und Antisemitismus. Zadeh erwarb seinen Master in Philosophie an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg, an der er zuvor Politikwissenschaft, Geschichte und Philosophie studierte.

Lehrveranstaltung für Studierende: „Antisemitismus in der Akademie und Kultur: Erscheinungsformen, Kontinuitäten, Widerstand“

Ausgehend von historischen Erscheinungsformen des Antisemitismus in verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen, einschließlich akademischer und kultureller Kontexte, richtet dieses Seminar in vier Sitzungen à vier Stunden auch den Blick auf aktuelle Entwicklungen. Anhand von Fallbeispielen, der Analyse gesellschaftlicher Strukturen und ausgewählter Organisationen sowie durch die Einbeziehung jüdischer Perspektiven aus neuesten Forschungsergebnissen werden Kontinuitäten und Brüche in aktuellen Problemkonstellationen herausgearbeitet. Abschließend werden historische sowie gegenwärtige Maßnahmen zur Bekämpfung von Antisemitismus vermittelt und kritisch reflektiert.

Seminar, Deutsch/English, 1 SWS, 1 ECTS, 35 Plätze.

4 Termine jeweils Mittwochs von 14-18 Uhr: 

  • 7. Mai 2025
  • 14. Mai 2025
  • 21. Mai 2025
  • 28. Mai 2025 

Hardenbergstraße 33, Raum 158

Leistungsanforderungen: Aktive und vollständige Teilnahme.

Mehr Informationen und Anmeldung zum Seminar beim Studium Generale: Link folgt.

Bei inhaltlichen Fragen können Sie sich gerne melden:
seminar_ @mideastfreedomforum.org

Referenten: Jahne Nicolaisen, Michael Spaney und Reza Zadeh (Mideast Freedom Forum Berlin)

Jahne Nicolaisen arbeitet als Programmdirektor und Referent im Projekt „Bildungsbaustein Israel“ und Referent im Projekt zur Antisemitismusprävention an der UdK Berlin. Seine Schwerpunkte sind die Themen Antisemitismus, Islamismus, Rechtsextremismus und Kritische Theorie. Nicolaisen hat seinen Master in Politikwissenschaft an der Freien Universität Berlin erworben. Zuvor studierte er im Bachelor Politikwissenschaft an der FU Berlin und an der Marmara Üniversitesi Istanbul. 

Michael Spaney ist seit 2008 Vereinsvorsitzender und Direktor des MFFB sowie Referent im Projekt „Bildungsbaustein Israel“. Vor seiner Arbeit beim MFFB arbeitete Spaney als Fernsehjournalist sowie als Regisseur und Dramaturg an verschiedenen deutschen Theatern. Er veröffentlichte zuletzt eine Studie zum Israelbild in Berliner Schulbüchern (2023, siehe MFFB-Website) und den Aufsatz „Der Nahostkonflikt: Zerrbilder, Mythen und Fakten" in: Julia Bernstein (Hg.): Antisemitismus an Schulen in Deutschland. Befunde – Analysen – Handlungsoptionen, Verlagsgruppe Beltz, Weinheim 2020.

Reza Zadeh ist selbstständig in der Jugend- und Erwachsenenbildung tätig und im MFFB Bildungsreferent für das Projekt „Bildungsbaustein Israel“. Er hält Vorträge zu den Themen Iran, Islam, Faschismusanalyse, sowie Politische Theorie und gibt Workshops für Jugendliche zu den Themen Rassismus und Antisemitismus. Zadeh erwarb seinen Master in Philosophie an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg, an der er zuvor Politikwissenschaft, Geschichte und Philosophie studierte.

Lehrveranstaltung für Studierende: „Grundlagen einer antisemitismus- und rassismuskritischen Bildungsarbeit“

In diesem Seminar erwerben die Teilnehmenden grundlegende Kenntnisse in der antisemitismus- und rassismuskritischen Bildungsarbeit. Zukünftige Lehrkräfte und interessierte Studierende werden durch selbstreflexive Übungen und gezielte Sensibilisierung darin geschult, antisemitische und rassistische Vorfälle in der (Hoch-)Schule zu erkennen und wirksame Interventionsstrategien zu entwickeln. Zu Beginn des Seminars wird eine historische und systematische Analyse der Gemeinsamkeiten und Unterschiede von Antisemitismus und Rassismus vorgenommen. Im weiteren Verlauf werden kunstspezifische Debatten aufgegriffen und verschiedene pädagogische Ansätze vorgestellt.

Seminar, Deutsch/English, 1 SWS, 1 ECTS, 35 Plätze.

2 Termine jeweils Freitags von 12-18 Uhr:

  • 6. Juni 2025
  • 20. Juni 2025

Hardenbergstr. 33, Raum 102

Leistungsanforderungen: Aktive und vollständige Teilnahme sowie eine Aufgabe zwischen den beiden Terminen.

Mehr Informationen und Anmeldung zum Seminar beim Studium Generale. Link folgt.

Bei inhaltlichen Fragen können Sie sich gerne melden:
seminar_ @mideastfreedomforum.org

Referenten: Jahne Nicolaisen, Michael Spaney und Reza Zadeh (Mideast Freedom Forum Berlin)

Jahne Nicolaisen arbeitet als Programmdirektor und Referent im Projekt „Bildungsbaustein Israel“ und Referent im Projekt zur Antisemitismusprävention an der UdK Berlin. Seine Schwerpunkte sind die Themen Antisemitismus, Islamismus, Rechtsextremismus und Kritische Theorie. Nicolaisen hat seinen Master in Politikwissenschaft an der Freien Universität Berlin erworben. Zuvor studierte er im Bachelor Politikwissenschaft an der FU Berlin und an der Marmara Üniversitesi Istanbul.

Michael Spaney ist seit 2008 Vereinsvorsitzender und Direktor des MFFB sowie Referent im Projekt „Bildungsbaustein Israel“. Vor seiner Arbeit beim MFFB arbeitete Spaney als Fernsehjournalist sowie als Regisseur und Dramaturg an verschiedenen deutschen Theatern. Er veröffentlichte zuletzt eine Studie zum Israelbild in Berliner Schulbüchern (2023, siehe MFFB-Website) und den Aufsatz „Der Nahostkonflikt: Zerrbilder, Mythen und Fakten" in: Julia Bernstein (Hg.): Antisemitismus an Schulen in Deutschland. Befunde – Analysen – Handlungsoptionen, Verlagsgruppe Beltz, Weinheim 2020. 

Reza Zadeh ist selbstständig in der Jugend- und Erwachsenenbildung tätig und im MFFB Bildungsreferent für das Projekt „Bildungsbaustein Israel“. Er hält Vorträge zu den Themen Iran, Islam, Faschismusanalyse, sowie Politische Theorie und gibt Workshops für Jugendliche zu den Themen Rassismus und Antisemitismus. Zadeh erwarb seinen Master in Philosophie an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg, an der er zuvor Politikwissenschaft, Geschichte und Philosophie studierte.

Externe Bildungsangebote

Hier erhalten Sie eine Auswahl von externen Workshops und Seminaren aus unserem Netzwerk.

Voices from Israel and Gaza - Open discussion on Israel, Gaza and Antisemitism

Quelle: Civil Watch Against Antisemitism

Project "I AM FROM ISRAEL: ASK ME ANYTHING", Hosted by Civil Watch Against Antisemitism
Special Guest: Hamza Howidy

Hamza Howidy, born in Gaza, studied at the Islamic University in Gaza and first participated in protests in 2019. Speaking out against poor living conditions and Hamas governance, Hamza was arrested in 2023. Facing ongoing threats, he fled Gaza and now resides in Germany under a special visa.

About Civil Watch Against Antisemitism
Established in the wake of October 7, 2023, Civil Watch Against Antisemitism is a coalition of Jewish and non-Jewish activists dedicated to combating antisemitism and fostering mutual understanding. Their flagship initiative, "I Am From Israel: Ask Me Anything," creates spaces for open, meaningful dialogue at universities, amplifying Israeli voices, and encouraging conversations about antisemitism, Jewish life, and pressing global issues.

Why Attend?
This event offers a unique opportunity to confront harmful stereotypes, explore peaceful solutions, and build bridges through dialogue. By participating, you contribute to creating a more informed, empathetic, and inclusive community.Limited spots available!

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